{"id":317,"date":"2018-07-20T05:28:22","date_gmt":"2018-07-20T05:28:22","guid":{"rendered":"http:\/\/vodkasreviews.de\/?p=317"},"modified":"2018-07-20T05:44:51","modified_gmt":"2018-07-20T05:44:51","slug":"operation-walkuere-das-stauffenberg-attentat-2008","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vodkasreviews.de\/?p=317","title":{"rendered":"Operation Walk\u00fcre &#8211; Das Stauffenberg Attentat (2008)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span class=\"Blocksatz\" style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;\"><span class=\"Blocksatz\"><strong>\u201eGeschichtsthriller&#8220;<br \/>\n<\/strong><br \/>\nSelten wurde ein Film im Vorfeld so leidenschaftlich diskutiert wie <em>Operation Walk\u00fcre<\/em>. Die geplante Verfilmung des gescheiterten Hitlerattentats vom 20. Juli 1944 schlug sowohl im Produktionsland USA, wie auch im Geburtsland der Verschw\u00f6rer gewaltige Wellen. In Deutschland schaukelten sich die Gem\u00fcter vor allem an der Frage hoch, ob ein Zugpferd der Scientology Church einen deutschen Nationalhelden verk\u00f6rpern d\u00fcrfe. Da war nat\u00fcrlich auch ordentlich Verlogenheit im Spiel, hatten doch die Widerst\u00e4ndler um Oberst Graf Stauffenberg lange Zeit einen schweren Stand im bundesrepublikanischen Nachkriegsdeutschland. Vielen galten sie weit in die 1950er Jahre hinein als Eidbrecher und Landesverr\u00e4ter. Dar\u00fcber hinaus bef\u00fcrchtete man nicht ganz zu Unrecht eine klischeebehaftete und Pathosdurchtr\u00e4nkte Historienschnulze a la Hollywood, die unter massiver Verbiegung historischer Fakten und naiv simpler D\u00e4monisierung seiner Gegner ihren Helden zum idealistischen Freiheitsk\u00e4mpfer stilisiert (so geschehen mit Mel Gibson in <em>Braveheart<\/em> und <em>Der Patriot<\/em>).<br \/>\nIn den USA dagegen hatte man ein ganz anders Problem mit <em>Valkyrie<\/em>. Dort wird n\u00e4mlich keineswegs unterschieden zwischen Wehrmachts- und Naziuniformen. Zudem ist dort der\u00a0 milit\u00e4rische Widerstand gegen das Hitlerregime weitgehend unbekannt. Als dann die ersten Bilder von Tom Cruise im \u201eStauffenberg-Kost\u00fcm&#8220; auftauchten, sprachen nicht wenige emp\u00f6rt von einem Tabubruch. Ein amerikanischer Filmstar als Nazi-Offizier? So gesehen sind die vollmundigen Versprechungen der Macher um Regisseur Bryan Singer und Hauptdarsteller Tom Cruise &#8211; dass ihr Film das Bild der Deutschen w\u00e4hrend des Zweiten Weltkriegs in vielen L\u00e4ndern in ein ganz neues Licht tauchen w\u00fcrde &#8211; keinesfalls substanzloses PR-Get\u00f6se.<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\">Als der Film \u00fcberraschend erfolgreich in den USA startete (er hat bisher bereits \u00fcber 80 Mio.\u00a0 $ eingespielt) und zudem zahlreiche positive Besprechungen erhielt, war von der anf\u00e4nglichen Aufregung nicht mehr viel zu sp\u00fcren. Inzwischen haben auch zahlreiche Schulklassen den Weg ins Kino gefunden, um etwas \u00fcber dieses bisher kaum bekannte Kapitel des Zweiten Weltkriegs zu erfahren.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\">Auch in Deutschland wurde die Kritik am Film nach den ersten Pressevorf\u00fchrungen erheblich leiser. Weder die bef\u00fcrchtete Geschichtsklitterung und Faktenschlamperei noch eine naive Heldenverehrung konnte <em>Valkyrie<\/em> angelastet werden. Hauptdarsteller Cruise konnte keinerlei Missbrauch seiner Figur zur Propagierung zentraler Thesen oder Botschaften der Scientology Church nachgewiesen werden. Aber ist <em>Operation Walk\u00fcre<\/em> deshalb ein Meisterwerk des historischen Spielfilms?<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\">Laut eigenem Bekunden wollten Bryan Singer und Tom Cruise in erster Linie einen spannenden Thriller vor historischem Hintergrund drehen. Das ist ihnen zweifellos gelungen. Wenn man davon ausgeht, dass der normale Zuschauer keineswegs die genauen Abl\u00e4ufe des Attentats sowie des anschlie\u00dfenden Staatsreichs kennt, so nutzt das schn\u00f6rkellose Drehbuch geschickt die schier unglaubliche Menge kleiner Zuf\u00e4lle und Vers\u00e4umnisse w\u00e4hrend der Umsturzaktion um eine Atmosph\u00e4re fiebriger Spannung zu erzeugen. Das ist um so erstaunlicher, da der Ausgang der Geschichte auch den weniger gut Informierten klar sein d\u00fcrfte. Die enormen Schwierigkeiten der Verschw\u00f6rer bei der Ausarbeitung und Durchf\u00fchrung des Staatsstreiches werden dramaturgisch geschickt inszeniert, ohne dass der Film das rei\u00dferische Element \u00fcberstrapazieren w\u00fcrde. Im Gegenteil: Manchmal wirkt der Film etwas zu n\u00fcchtern und sachlich, gleicht mehr einem dramatischen Dokumentarfilm als einem historischen Thriller. Man sp\u00fcrt f\u00f6rmlich den Respekt der Macher vor den geschichtlichen Fakten und Figuren, was die Identifikation mit den Verschw\u00f6rern erschwert.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\">Auch Tom Cruise h\u00e4lt sich weitestgehend zur\u00fcck. Ironischerweise war der echte Stauffenberg ein sehr jovialer Mensch, der gerade f\u00fcr sein ansteckendes Lachen und seine umg\u00e4ngliche Art\u00a0\u00a0 von vielen hoch gesch\u00e4tzt wurde. Das typische Cruise-Grinsen h\u00e4tte diesmal sogar gepasst. Er spielt Stauffenberg durchaus \u00fcberzeugend als einen \u00fcberaus ernsten, entschlossenen und tatkr\u00e4ftigen Mann, der in der entscheidenden Phase der Verschw\u00f6rung die F\u00e4den in der Hand h\u00e4lt. Obwohl all diese Eigenschaften auch der historischen Figur zugeschrieben werden, verblasst das menschliche Element hinter der Maske des Tatmenschen. Trotz der physischen \u00c4hnlichkeit von Darsteller und Vorbild bleibt der Charakter des Claus Graf Schenk von Stauffenberg damit weitestgehend im Dunkeln. Ein Manko, das allerdings auch den bisherigen drei deutschen Verfilmungen des Stoffes anhaftet (<a href=\"https:\/\/ssl.ofdb.de\/review\/23528,307958,Es-geschah-am-20-Juli\"><em>Es geschah am 20.\u00a0Juli<\/em><\/a> ,\u00a0\u00a0<em><a href=\"https:\/\/ssl.ofdb.de\/review\/58042,253714,Der-20-JuliDer\">Der 20. Juli<\/a><\/em> (beide 1955) sowie Jo Baiers Fernsehfilm <em>Stauffenberg<\/em> von 2004).<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\">\u00c4hnliches gilt f\u00fcr den \u00fcbrigen Cast, der zwar mit exzellenten Schauspielern aufwartet, aber vielen lediglich kurze Auftritte g\u00f6nnt. Vor allem Kenneth Branagh als Henning von Tresckow &#8211; Motor der milit\u00e4rischen Widerstands vor Stauffenbergs Eintritt &#8211; hat einfach zu wenig Screentime, um seine interessante Figur mit Leben f\u00fcllen zu k\u00f6nnen. Bill Nighy als Stauffenbergs unmittelbarer Vorgesetzter und Mitstreiter General Olbricht sowie Tom Wilkinson als zwielichtiger Chef des Heeresamtes (Generaloberst Fromm) hinterlassen dagegen einen nachhaltigen Eindruck. Nighy macht das ganze Dilemma zwischen Zaudern und Handeln sowie die unglaubliche Anspannung des Verschw\u00f6rerkreises deutlich. Wilkinson gibt ein eindrucksvolles Portrait eines lupenreinen Opportunisten, der die Verschw\u00f6rer lange Zeit duldet und erst dann klar Farbe bekennt, als das Pendel deutlich zu einer der beiden Seiten ausgeschlagen hat.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\">Nat\u00fcrlich nimmt sich der Film die ein oder andere historische \u201eFreiheit&#8220; heraus, um das dramatische Element zu erh\u00f6hen. So wird der Leipziger Ex-Oberb\u00fcrgermeister und Vertreter des zivilen Widerstands Carl Goerdeler als Gegner Stauffenbergs aufgebaut. Das entspricht in dieser Form nicht ganz den historischen Fakten, obgleich sich die beiden M\u00e4nner tats\u00e4chlich nicht sehr sympathisch waren. Auch ein von Tresckow durchgef\u00fchrtes Sprengstoffattentat auf Hitlers Flugzeug wird chronologisch falsch eingeordnet, um den Protagonisten nicht erst nach 15 Minuten pr\u00e4sentieren zu k\u00f6nnen. Vorg\u00e4nge die sich \u00fcber Monate hinzogen, werden auf wenige Tage verdichtet. All diese Dinge verf\u00e4lschen aber keinesfalls die fundamentalen Erkenntnisse der Geschichtswissenschaft. Der Film ist f\u00fcr einen Thriller vor historischer Kulisse geradezu erstaunlich korrekt. Von den Uniformen, \u00fcber die dargestellten Geb\u00e4ude und Innenr\u00e4ume bis zu \u00fcberlieferten Zitaten und Einstellungen der wichtigsten Verschw\u00f6rer wurde akribisch recherchiert und \u00fcberaus gewissenhaft gearbeitet. Die doch noch erhaltene Drehgenehmigung im Berliner Bendlerblock war klar ein Gewinn f\u00fcr den Film.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\">Eine der besten Szenen ist Stauffenbergs erste Begegnung mit Hitler auf dem Obersalzberg. Hier sitzen die Nazigr\u00f6\u00dfen Himmler, Goering, Goebbels und Speer gem\u00fctlich zum Kaffee zusammen. Ein Hauch von Verwesung liegt in der Luft. Als Stauffenberg in den lichtdurchfluteten Raum tritt um Hitler die umgearbeiteten Walk\u00fcre Pl\u00e4ne vorzustellen, erwartet ihn eine seltsam fiebrig morbide Atmosph\u00e4re.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\">Dramaturgischer H\u00f6hepunkt sind aber zweifellos die Geschehnisse am 20. Juli 1944. Sowohl das Attentat wie auch die Umsturzaktion Operation Walk\u00fcre werden nicht nur minuti\u00f6s nachgestellt, sondern auch dramaturgisch\u00a0 geschickt verdichtet. Stauffenbergs Fahrt ins F\u00fchrerhauptquartier, die Vorverlegung der Besprechung, das hektische Hantieren des schwer kriegsversehrten Attent\u00e4ters beim Scharfmachen der Bombe, die pl\u00f6tzliche St\u00f6rung durch einen Adjutanten sowie das Vabanquespiel bei seiner Flucht aus der Wolfsschanze sind perfektes Spannungskino. Der zu sp\u00e4t anlaufende Umsturz, Stauffenbergs energisches Versuchen die verlorene Zeit wieder reinzuholen sowie sein unerm\u00fcdlicher Einsatz bis zur buchst\u00e4blich letzten Sekunde, machen die ganze Tragik des durch viele Zuf\u00e4lle verursachten Scheiterns der Widerst\u00e4ndler deutlich.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\">Der mancherorts vorgebrachte Vorwurf die Motive der Verschw\u00f6rer blieben im Dunkeln, ist so nicht haltbar. In einem Monolog Stauffenbergs zu Beginn des Films erf\u00e4hrt der Zuschauer von seinem Entsetzten \u00fcber die Massenmorde an Juden, Zivilisten und sowjetischen Kriegsgefangenen sowie die in den Untergang f\u00fchrende Kriegf\u00fchrung Hitlers. Dass sich die Verschw\u00f6rer im Verlauf des Films nicht mehr st\u00e4ndig in epischer Breite \u00fcber ihre Motivation zum Aufstand auslassen, ist keinesfalls abwegig. Man kennt sich teilweise seit Jahren und befindet sich in der entscheidenden Phase des Umsturzes. Hier geht es nur noch darum zu handeln.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\">Fazit:<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><em>Operation Walk\u00fcre<\/em> ist die bisher stringenteste und dramatischste Umsetzung des Umsturzversuches vom 20. Juli 1944. Geschickt inszeniert Regisseur Bryan Singer die geschichtlichen Fakten als fesselnden Politthriller. Abgesehen kleinerer vernachl\u00e4ssigbarer k\u00fcnstlerischer Freiheiten bietet der Film in Ausstattung, Figurenzeichnung und Ereignisschilderung ein H\u00f6chstma\u00df an historischer Authentizit\u00e4t.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\">Hauptdarsteller Tom Cruise nimmt sich erstaunlich zur\u00fcck und f\u00fcgt sich nahtlos in das hervorragende Darstellerensemble. Er portr\u00e4tiert den Hitlerattent\u00e4ter Stauffenberg historisch korrekt als pr\u00e4zise denkenden, unbeirrbaren und \u00fcberaus entschlossenen Tatmenschen. Sein Respekt vor der Figur war offenbar so gro\u00df, das er dessen joviale und ironische Seite bestenfalls andeutet. Auch f\u00fcr seinen langen Weg in den Widerstand bleibt keine Zeit. Der Charakter des aristokratischen Offiziers bleibt weitestgehend im Dunkeln. Die Intentionen der Macher gingen aber auch in eine andere Richtung.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\">Im Vordergrund steht klar Planung und Durchf\u00fchrung des Staatstreichs. Dass dies ohne Pathos und naive Heroisierung gelingt, ist f\u00fcr eine Hollywoodproduktion mindestens ungew\u00f6hnlich. Stauffenberg-Experte Peter Hoffman jedenfalls hats gefallen. Und Geschichtswissenschaftler sind nicht gerade daf\u00fcr bekannt, filmische Umsetzungen ihrer Spezialgebiete zu bejubeln.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><strong><br \/>\n(8,5\/10 Punkten)\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/strong><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eGeschichtsthriller&#8220; Selten wurde ein Film im Vorfeld so leidenschaftlich diskutiert wie Operation Walk\u00fcre. Die geplante Verfilmung des gescheiterten Hitlerattentats vom 20. 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